Jeder hat wohl das Bild der Primaballerina in Schwanensee vor Augen, wenn er an klassisches Ballett denkt. Klassische Ballettschuhe stellt man sich in der Regel als Spitzenschuh aus Seide an der Ballerina vor. Um aber in einem Spitzenschuh ohne Gefahr für Gelenke und Sehnen tanzen zu können, bedarf es eines jahrelangen Trainings in Ballettschuhen, deren Spitzen noch keine Verstärkung aufweisen. Solche Ballettschuhe sind üblicherweise aus Leinen oder Leder. Markenballettschuhe gibt es auch in verschiedenen Breiten, denn sie müssen ja perfekt passen. Kinder tanzen meist in Ballettschuhen mit einer durchgehenden Sohle aus Rauleder. Erwachsene Balletttänzer bevorzugen in der Regel Ballettschuhe mit einer geteilten Sohle, da diese eine bessere Streckung des Fußes zulassen.
Ballettschuhe gibt es in den Farben Weiß, Rosa, Hautfarben und Schwarz. Einige Ballettschulen legen auch fest, ob die Ballettschuhe aus Leder oder Leinen sein sollen und welche Farbe sie haben müssen. Am besten fragt man also gegebenenfalls vor dem Kauf in der Ballettschule nach, welche Ballettschuhe getragen werden sollen.
Wenn nach einigen Jahren Gelenke, Muskeln und Sehnen ausreichend trainiert sind, wird die Ballettlehrerin entscheiden, ob die Elevin nun auch auf Spitze tanzen darf. Die Auswahl der richtigen Spitzenschuhe sollte dabei idealerweise mit der Ballettlehrerin gemeinsam getroffen werden, da diese am besten einschätzen kann, welche Spitzenschuhe geeignet sind.