Ursprünglich stammen Windeltorten aus England. Dort heißen sie „Diaper Cakes“ und werden traditionell zur Babyparty oder direkt zur Geburt verschenkt. Eine Windeltorte besteht aus 50 bis 60 Windeln, ist meist dreistöckig und enthält häufig schöne oder nützliche Kleinigkeiten (wie Baby-Pflegeartikel, Beißring etc.), die Mütter und Väter gut gebrauchen können. Babys wachsen so schnell, dass man eigentlich über jedes Teil froh ist, das man nicht selbst kaufen muss.
Die Windeltorte ist nur die Grundidee. Es gibt viele Variationen, mit denen man frisch gebackene Eltern erfreuen kann. Man kann aus Windeln auch kleine Roller, Teddybären oder aber auch Autos basteln. Der Fantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt, und im Internet gibt es zahlreiche Bastelanleitungen. Oft lohnt auch ein Blick in Bastelbücher oder Kreativ-Zeitschriften: Hier finden sich viele ausführliche Anleitungen für Tauf- und Hochzeitsgeschenke (wie die bekannte Handtuch-Torte). Diese kann man leicht abwandeln, um daraus ein „Windelwerk“ zu kreieren.
Als geeignetes Material bieten sich Textilien, wie zum Beispiel Bodys oder kleine Waschlappen, an. Kleine Zugaben überraschen die Beschenkten: Löffelchen, Lätzchen, Zahnpasta, Kuscheltiere und so weiter. Das schöne ist ja, dass beim Betrachten der Windeltorte immer wieder neue Kleinigkeiten ins Auge fallen und erfreuen. Allein deshalb lohnt es sich, etwas größere Windeln zu verarbeiten – so muss die Torte nicht gleich „zerstört“ werden und darf noch ein wenig Bewunderung ernten.
[...] Windeln, die wie eine mehrstöckige Torte zusammengebunden werden. Dekoriert werden diese Windeltorten meistens mit bunten Schleifen, Babyspielzeug oder anderen bunten Accessoires. Die Dekoration kann [...]